Kunst

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Karl-Hofer-Preis 2006 vergeben

Gewinner des interdisziplinären Kunstpreises der UdK Berlin

Eine Künstlerinnengruppe aus elf Frauen erhält den mit 5.000 Euro dotierten Karl-Hofer-Preis der UdK Berlin 2006. Die Preisträgerinnen werden für ihr gemeinsames Projekt „STILLE POST“ ausgezeichnet. Mit dem Karl-Hofer-Preis erinnert die größte deutsche Kunsthochschule an den Maler und ihren ersten Nachkriegsdirektor Karl Hofer. Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs lautete: "Resonanzen des Suchens".
Elf Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen griffen ein traditionelles Kinderspiel auf und ließen sich auf ein 22 Wochen andauerndes “Spiel der dialogischen Reaktion und heimlichen Kommunikation” ein. 33 Arbeiten sind das Ergebnis dieses Transformationsprozesses.
Die Beteiligten aus den Bereichen Architektur, Bildende Kunst, Design, Film, Fotographie, Komposition, Landschaftsarchitektur, Medienkunst, Musikvermittlung und Philosophie reichten ihre Arbeiten einander weiter und übersetzten sie in das jeweils eigene Medium. Dadurch wurden die Arbeiten umgestaltet und kommentiert. So wird z.B. auf ein Musikstück mit einem theoretischen Text geantwortet oder auf ein Schriftstück folgen Fotos, die wiederum Anstoß für eine Installation geben.

Beteiligte Künstlerinnen und Wissenschaftlerinnen:

Sandra Becker 01, Medienkünstlerin, Berlin
Kathrin Busch, Philosophin, Hamburg
Vera Franke, Designerin, Berlin
Julia von Hasselbach, Musikpädagogin, Berlin
Barbara Herbert, Bildende Künstlerin, Düsseldorf
Elvira Hufschmid, Bildende Künstlerin, Berlin
Dagmar Jäger, Architektin, Berlin
Kirsten Reese, Komponistin/Klangkünstlerin, Berlin
Jasmina Samssuli, Pianistin, London
Margit Schild, Landschaftsarchitektin, Hannover
Katrin Thomas, Fotografin, Paris
14. November 2006
HP 14/ 2006
Herausgeber Universität der Künste Berlin
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Verantwortlich: Claudia Assmann
Text: Sabrina Schulze
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